TRENDEAtlas der Sultane · Kriege, Schlachten und Verträge

Schlacht bei Nikopolis

Schlacht · 1396

In der Schlacht bei Nikopolis am 25. September 1396 wurde ein großes Kreuzfahrerheer, bestehend vor allem aus ungarischen, französisch-burgundischen und weiteren westeuropäischen Truppen, von der osmanischen Armee unter Sultan Yıldırım Bayezid I. sowie seinen Verbündeten entscheidend geschlagen.

Zum Ereignis

Datum25. September 1396
OrtNikopol (Bulgarien)
AusgangOsmanischer Sieg
KriegsparteienOsmanischer StaatHeiliges Römisches Reich
Böhmen
Savoyen
Frankreich
Burgund
Ungarn
Siebenbürgen
Kroatien
Walachei
Johanniterorden
Venedig
Genua
Zweites Bulgarisches Reich
Polen
Kastilien
Aragón
Navarra
Staat des Deutschen Ordens
Oströmisches (Byzantinisches) Reich
England
BefehlshaberBayezid I.
Çandarlı Ali Pascha
Stefan Lazarević
Sigismund von Luxemburg
Johann Ohnefurcht
Stibor zo Stiboríc a Beckova
Philippe d’Artois, comte d’Eu
Jean II. Le Maingre
Enguerrand VII. de Coucy
Jean de Vienne
Jean de Carrouges
Mircea der Ältere
Stjepan II. Lacković
Truppenstärke80.000 Mann100.000 Mann
Verlustehohe Verlustesehr hohe Verluste

Folgen

Bayezid ließ viele der gefangenen Kreuzfahrer, für die kein Lösegeld zu erwarten war, töten. Die Quellen sprechen von 300 bis 3.000 Männern. Die Gefangenen von hohem Stand, wie beispielsweise Johann Ohnefurcht und Jean II. Le Maingre, wurden verschont, weil man auf ein Lösegeld hoffen konnte, das von deren Angehörigen in den meisten Fällen auch bezahlt wurde. Die Grafen von Nevers, Eu, La Marche und Bar, sowie die Marschälle Boucicaut und Coucy entgingen dem Massaker, weil sie ein hohes Lösegeld versprachen. Adlige Knappen wie der spätere Reiseschriftsteller Johannes Schiltberger wurden wegen ihrer Jugend verschont.

Dieses Ereignis im Atlas

Fand unter der Herrschaft von Bayezid I. (1389–1402) statt. Bayezid I.

Herrschaft von Bayezid I. auf der Karte öffnen

Text: Wikipedia (CC BY-SA 4.0), für den Atlas bearbeitet.