TRENDEAtlas der Sultane · Kriege, Schlachten und Verträge
Vertrag · 1639
Der Vertrag von Qasr-e Schirin (auch Vertrag von Zuhab genannt) wurde am 17. Mai 1639 zwischen den Safawiden und den Osmanen unterzeichnet. Er bildet bis auf wenige Details die Grenze zwischen Iran und den Nachfolgestaaten des osmanischen Reiches Türkei und Irak, die heutigen Grenzen der Türkei zu Iran und zum Irak. Der Vertrag beendete 150 Jahre sporadischer Kriege zwischen den beiden Staaten über territoriale Konflikte. In diesem langen Kräfteringen konnte der osmanische Sultan Murad IV. große Gebiete des Safawidenreiches erobern. Darunter waren Jerewan, Täbris und 1638 Bagdad. Daraufhin wurde dann ein Vertrag zwischen Murad IV. und Safi I. ausgehandelt. Qasr-e Schirin liegt in der heutigen iranischen Provinz Kermanschah.
Fand unter der Herrschaft von Murad IV. (1623–1640) statt. Murad IV.
Herrschaft von Murad IV. auf der Karte öffnenText: Wikipedia (CC BY-SA 4.0), für den Atlas bearbeitet.