TRENDEAtlas der Sultane · Kriege, Schlachten und Verträge
Seeschlacht · 1770
Die Seeschlacht von Çeşme (auch Schlacht zu Tschesme) ereignete sich zwischen dem 5. Juli und dem 7. Juli 1770 in der Nähe der osmanischen Hafenstadt Çeşme. Sie war ein Teil der Orlow-Revolte in Griechenland, eines Vorläufers der späteren Griechischen Revolution, und die erste einer Reihe von siegreichen russischen Seeschlachten gegen das Osmanische Reich.
| Datum | 5. Juli bis 7. Juli 1770 |
|---|---|
| Ort | Bucht von Çeşme, Westtürkei |
| Ausgang | Vernichtung der osmanischen Flotte |
| Kriegsparteien | Russisches Reich | Osmanisches Reich |
|---|---|---|
| Befehlshaber | Alexei Orlow Grigori Spiridow John Elphinstone | Hosameddin Pascha Hassan Pascha Dschaffer Bey |
| Truppenstärke | 9 Linienschiffe 3 Fregatten 4 Brander 4 Nachschubschiffe | 16 Linienschiffe 6 Fregatten 6 Schebecken 13 Galeeren 32 kleinere Schiffe etwa 1300 Kanonen |
| Verluste | etwa 500 Tote | etwa 11.000 Tote |
Die Seeschlacht von Çeşme wurde zur größten osmanischen Niederlage auf See seit der Schlacht von Lepanto im Jahr 1571. Die Schlacht förderte in Russland das Vertrauen in die Flotte und sicherte den Russen die Kontrolle über die Ägäis. Im Osmanischen Reich inspirierte die Vernichtung der Flotte viele Minderheiten zu Aufständen. Katharina die Große befahl den Bau von vier Monumenten, um den Sieg zu ehren: den Tschesma-Palast und die Tschesmensker Kirche in Sankt Petersburg (1774–1777), den Obelisk in Gattschina (1775) und die Tschesma-Säule in Zarskoje Selo (heute Puschkin, 1778). Mitte des 19.
Fand unter der Herrschaft von Mustafa III. (1757–1774) statt. Mustafa III.
Herrschaft von Mustafa III. auf der Karte öffnenText: Wikipedia (CC BY-SA 4.0), für den Atlas bearbeitet.