TRENDEAtlas der Sultane · Kriege, Schlachten und Verträge
Schlacht · 1302
Die Schlacht von Bapheus fand am 27. Juli 1302 zwischen der osmanischen Armee unter Osman I. und einer oströmischen (byzantinischen) Streitmacht unter Georgios Muzalon statt. Der osmanische Sieg läutete die Eroberung des oströmischen (byzantinischen) Bithynien durch die Osmanen ein. Halil İnalcık zufolge erhielt der osmanische Staat seine charakteristische Prägung in dieser Schlacht.
| Datum | 27. Juli 1302 |
|---|---|
| Ort | Zwischen Nikomedia und Nikaia, Bithynien |
| Ausgang | Osmanischer Sieg |
| Kriegsparteien | Oströmisches (Byzantinisches) Reich | Osmanischer Staat |
|---|---|---|
| Befehlshaber | Georgios Muzalon | Osman I. |
| Truppenstärke | 2000 | 5000 |
Bapheus war einer der ersten Siege des entstehenden Osmanischen Staates und von großer Bedeutung für dessen spätere Expansion: Die Byzantiner verloren die Kontrolle über das ländliche Bithynien und zogen sich in ihre Festungen zurück. Diese fielen wegen ihrer isolierten Lage der Reihe nach an die Osmanen. Die oströmische (byzantinische) Niederlage bewirkte auch eine Auswanderungswelle der kleinasiatischen Christen in die europäischen Reichsteile, was die Demographie in Kleinasien zu Gunsten der Türken verschob. Zusammen mit dem Desaster bei Magnesia, das es den Türken erlaubte, sich an der Küste der Ägäis festzusetzen, läutete Bapheus den endgültigen Verlust Kleinasiens für das Oströmische (Byzantinische) Reich ein.
Fand unter der Herrschaft von Osman I. (1299–1324) statt. Osman I.
Der Atlas verzeichnet für dieses Jahr diese Gebietsveränderung:
Text: Wikipedia (CC BY-SA 4.0), für den Atlas bearbeitet.