TRENDEAtlas der Sultane · Kriege, Schlachten und Verträge
Ereignis · 1882
Der Anglo-Ägyptische Krieg war der Feldzug zur Besetzung Ägyptens durch Großbritannien im Zuge der Niederschlagung des Urabi-Aufstandes 1882. Der Krieg leitete die britische Herrschaft in Ägypten ein und begünstigte die Ausbreitung des Mahdismus des Muhammad Ahmad im ägyptisch besetzten Sudan und den daraus beginnenden Mahdi-Aufstand.
| Datum | Juli 1882 bis September 1882 |
|---|---|
| Ort | Ägypten |
| Ausgang | Sieg der Briten |
| Kriegsparteien | Vereinigtes Königreich | Ägypten |
|---|---|---|
| Befehlshaber | Garnet Wolseley John Miller Adye | Ahmed Urabi Pascha Mahmoud Fehmy Mahmud Sami al-Barudi |
Ägypten blieb auch nach der Niederschlagung der Urabi-Bewegung besetzt. Es kam zur britischen Herrschaft in Ägypten, die bis 1922 währte. Die letzten britischen Truppen verließen Ägypten sogar erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Allerdings vermied Gladstone eine offene britische Kolonialherrschaft und installierte mit Generalkonsul Evelyn Baring, dem späteren Lord Cromer, einen Berater, der den Khediven lenkte. Die unbefriedigende Kompromisslösung, dass britische Truppen zwar das Niltal besetzt hielten, nach außen hin jedoch weiterhin offiziell der Khedive als Vertreter des türkischen Sultans regierte, ergab sich aus der Rücksichtnahme auf die übrigen europäischen Mächte.
Fand unter der Herrschaft von Abdülhamid II. (1876–1909) statt. Abdülhamid II.
Herrschaft von Abdülhamid II. auf der Karte öffnenText: Wikipedia (CC BY-SA 4.0), für den Atlas bearbeitet.